Installation von CoDaBix

CoDaBix ist aktuell für Windows-Betriebssysteme und für Linux, sowie Raspbian, das auf einem Raspberry Pi ausgeführt wird, verfügbar.

Sie können CoDaBix sowohl auf Workstation- als auch auf Serverversionen von Windows installieren.
CoDaBix läuft sowohl auf 32-Bit- als auch auf 64-Bit-Versionen von Windows. Aus Stabilitätsgründen empfehlen wir allerdings, die x64- (64-Bit)-Version von CoDaBix zu verwenden.

Systemanforderungen

Unterstützte Betriebssysteme

CoDaBix für Windows wird auf folgenden Betriebssystemen unterstützt:

Windows-Version Workstation-Betriebssystem Server-Betriebssystem
6.1.7601 Windows 7 SP1 1) Windows Server 2008 R2 SP1 2) (Option „Vollständige Installation“)
6.2.9200 Windows 8 (Windows Embedded 8 Standard) Windows Server 2012 (Option „Server mit grafischer Benutzeroberfläche“)
6.3.9600 Windows 8.1 Windows Server 2012 R2 (Option „Server mit grafischer Benutzeroberfläche“)
10.0.14393 Windows 10 Version 1607 (Windows 10 [IoT] Enterprise 2016 LTSB) Windows Server 2016 (Option „Server mit Desktopdarstellung“)
10.0.15063 Windows 10 Version 1703 (Creators Update)
10.0.16299 Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update)
10.0.17134 Windows 10 Version 1803 (April 2018 Update)
10.0.17763 Windows 10 Version 1809 (October 2018 Update) Windows Server 2019 (Option „Server mit Desktopdarstellung“, oder „Server Core“ mit installiertem Server Core App Compatibility FOD)
Windows Server, Version 1809 (mit installiertem Server Core App Compatibility FOD)
10.0.18362 Windows 10 Version 1903 (May 2019 Update) Windows Server, Version 1903 (mit installiertem Server Core App Compatibility FOD)
10.0.18363 Windows 10 Version 1909 (November 2019 Update) Windows Server, Version 1909 (mit installiertem Server Core App Compatibility FOD)

Erforderliche Komponenten

CoDaBix benötigt das .NET Framework 4.7.2 oder höher, welches in Windows 10 Version 1803 (April 2018 Update) bzw. Windows Server 2019 oder höher enthalten ist.
Für ältere Windows-Versionen installieren Sie bitte das .NET Framework 4.7.2 3).

Anforderungen für die Backend-Datenbank

Standardmäßig benutzt CoDaBix eine eingebettete Datenbank (SQLite), welche keine weiteren Anforderungen stellt.

Wenn Sie hingegen planen, MySQL, MariaDB oder Microsoft SQL Server als Backend-Datenbank zu nutzen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie MySQL 5.7 oder höher, MariaDB 10.3 oder höher, bzw. Microsoft SQL Server 2012 oder höher verwenden.
Wir empfehlen, MySQL, MariaDB bzw. MSSQL auf der selben Maschine wie CoDaBix auszuführen.

Hardwareanforderungen

Empfohlen: 64-Bit Quad-Core CPU, 8 GB RAM

CoDaBix Setup und erster Start

CoDaBix Setup

Um CoDaBix zu installieren, laden Sie bitte den CoDaBix Installer (MSI-Datei) herunter und führen ihn aus. Sie können dabei auswählen, welche Devices und Plugins mit CoDaBix installiert werden sollen.

Screenshot des CoDaBix Setups

Installieren und Deinstallieren von Plugins

Wenn Sie Ihre CoDaBix-Installation zu einem späteren Zeitpunkt ändern möchten (z. B. um Plugins hinzuzufügen oder zu entfernen), starten Sie einfach den CoDaBix Installer erneut (alternativ können Sie auch in der Windows-Systemsteuerung auf „Programme und Features“ gehen, dann „CoDaBix“ wählen und auf „Ändern“ klicken).
Sie können dann im Installer auf „Change“ klicken, um die Plugins von CoDaBix auszuwählen, die installiert oder deinstalliert werden sollen.

CoDaBix updaten

Wenn Sie bereits CoDaBix installiert haben und auf eine neuere Version updaten möchten, müssen Sie nicht extra die alte Version deinstallieren. Führen Sie einfach den CoDaBix Installer der neueren Version aus und dieser wird automatisch CoDaBix auf die neue Version updaten.
Hinweis: Wenn Sie CoDaBix als Dienst installiert hatten, müssen Sie nach dem Update den Dienst im CoDaBix Settings-Dialog erneut installieren.

Erster Start

Sie können CoDaBix starten, indem Sie auf die CoDaBix-Verknüpfung CoDaBix am Desktop doppelklicken, oder folgendes Kommando auf der Kommandozeile ausführen (z.B. unter Windows Server Core):
"%ProgramFiles%\Traeger\CoDaBix\CoDaBix.exe"

Wenn Sie CoDaBix das erste Mal starten, werden Sie zur Auswahl eines Projektverzeichnisses aufgefordert (idealerweise ein leerer Ordner), in welchem CoDaBix seine Daten (Einstellungen, Datenbank, Konfiguration, Logdateien usw.) abspeichern soll.

Nachdem Sie die Auswahl bestätigt haben, erscheint der Settings-Dialog (siehe nächster Abschnitt). Klicken Sie bitte auf OK, um die Einstellungen anzuwenden. Nun werden Sie aufgefordert, ein Admin-Passwort zu setzen. Dieses benötigen Sie später für die Webkonfiguration.

Hinweis: Möglicherweise wird ein Dialog der Windows Firewall angezeigt, in dem Sie gefragt werden, ob der Zugriff auf CoDaBix erlaubt werden soll. Dies kommt vom OPC UA Server Plugin, welches standardmäßig einen OPC UA Server auf Port 4840 erstellt. Wenn Sie auf „Zugriff erlauben“ klicken, können andere Geräte im Netzwerk auf den OPC-Server zugreifen.

Screenshot der Windows Firewall

Nachdem Sie das Passwort gesetzt haben und CoDaBix gestartet ist, erscheint der Login-Dialog der Webkonfiguration. Hier können Sie sich nun mit dem Benutzernamen admin und Ihrem zuvor gesetzten Passwort einloggen.

Screenshot des CoDaBix Startbildschirms

CoDaBix Einstellungen

CoDaBix bietet einige konfigurierbare Einstellungen. Um diese zu editieren, klicken Sie auf das Zahnrad-Icon in der Symbolleiste oben rechts (), über das sich der CoDaBix Settings-Dialog öffnet.

Basic Settings

Name Beschreibung
Project Directory Das Projektverzeichnis ist das Verzeichnis, in dem CoDaBix die Projekteinstellungen (alle der folgenden Einstellungen), die Backend-Datenbank (wenn Back-end Database Mode auf „Embedded (SQLite)“ eingestellt ist), Logdateien und Konfigurationsdateien für die Plugins ablegt.
Es enthält folgende Ordner:
log: Enthält die CoDaBix Runtime-Logdateien und Logdateien des Entity Models.
plugins: Enthält Konfigurationsdateien für Plugins.
webfiles: In diesem Ordner können Sie statische Dateien ablegen, die über den CoDaBix Webserver für mit /webfiles/ anfangende URLs abrufbar sein sollen, falls die Einstellung Serve Static Web Files aktiviert ist.
userdata: In diesem Ordner können Sie benutzerdefinierte Dateien ablegen (z.B. für die Verwendung in Scripts). Bei diesem Ordner ist garantiert, dass er in zukünftigen CoDaBix-Versionen nicht anderweitig verwendet wird.

Beim Erstellen eines Backups werden die Inhalte des Projektverzeichnisses im Backup mit abgelegt.
Project Name Ermöglicht Ihnen, einen Namen für das aktuelle Projekt festzulegen, welcher in der Titelleiste der CoDaBix-Anwendung angezeigt wird und für den Standard-Dateinamen beim Erstellen eines Backups verwendet wird.
File Access Security In CoDaBix können Sie auf Dateien Ihres Systems zugreifen, wenn Sie File Nodes erstellen (und auf diese dann per HTTP-Access-URL oder über einen OPC UA Client zugreifen), oder ein Script schreiben, das die io.file- und io.directory-Namespaces benutzt. Um einen Benutzer, der das CoDaBix-Adminpasswort sowie lokalen oder Netzwerkzugriff auf die CoDaBix Webkonfiguration hat, daran zu hindern, auf beliebige Dateien zuzugreifen (vor allem wenn CoDaBix als Dienst läuft), können Sie Zugriff auf bestimmte Pfade erlauben oder verweigern.
Außerdem können Sie alternative Zugangsdaten angeben, die beim Zugriff auf den Pfad benutzt werden sollen (dies geschieht über Impersonation), oder alternativ den Pfad als Netzwerkresource hinzufügen.

Standardmäßig ist der Level Normal gesetzt, welcher die Unterordner plugins, log, userdata, webfiles, dashboard innerhalb des Projektverzeichnisses für Lese- und Schreibzugriff zulässt.
Log Level Gibt das Logging-Detaillevel an, das CoDaBix beim Schreiben von Logdateien benutzen soll. Es werden nur solche Einträge geschrieben, deren Schweregrad mindestens so hoch ist wie das angegebene Level. 'No' bedeutet, dass keine Logdateien erstellt werden.
Back-end Database Mode Gibt an, welche Backend-Datenbank benutzt werden soll. Standardmäßig verwendet CoDaBix eine eingebettete Datenbank (SQLite), welche keine zusätzliche Konfiguration benötigt. Die eingebettete Datenbank wird in den Dateien codabix.db und codabixhistorydb.db im eingestellten Projektverzeichnis gespeichert.
Sie können jedoch auch MySQL 5.7 oder höher, MariaDB 10.3 oder höher bzw. Microsoft SQL Server 2012 oder höher als Backend-Datenbank verwenden. Wenn Sie dementsprechend „MySQL/MariaDB“ oder „Microsoft SQL Server“ auswählen, müssen Sie die weiteren Einstellungen unter der Kategorie „MySQL/MariaDB/MSSQL Settings“ ausfüllen.

Beim Erstellen eines Backups werden die Inhalte der Backend-Datenbank im Backup mit abgelegt. Sie können auch die aktuelle Backend-Datenbank von SQLite nach MySQL/MariaDB/MSSQL (oder von MySQL/MariaDB/MSSQL nach SQLite) migrieren, indem Sie ein Backup erstellen, den Database Mode umstellen und anschließend das Backup wiederherstellen.

Web Server Settings

Name Beschreibung
Web Server Mode Gibt den Modus des eingebetteten Webservers an, den CoDaBix zum Bereitstellen der Webkonfiguration, des REST/JSON Interfaces, der registrierten Script-HTTP-Handler sowie optional statischer Dateien verwendet.
HTTP.sys verwendet die Windows HTTP Server API und wird unter Windows 8/Windows Server 2012 und höher unterstützt (und empfohlen), und ermöglicht das Teilen von Ports mit anderen IIS-Websites. Bei der Verwendung von HTTPS müssen SSL-Zertifikate im Windows-Zertifikatsspeicher abgelegt werden (siehe unten).
Kestrel ist über Socket-APIs implementiert und wird auf Nicht-Windows-Betriebssystemen sowie unter Windows 7/Windows Server 2008 R2 automatisch verwendet. Außerdem ermöglicht Kestrel die Verwendung von Ports ≤ 1024 und Remotezugriff, ohne CoDaBix als Dienst installieren zu müssen. Bei der Verwendung von HTTPS müssen SSL-Zertifikate als PFX- (PKCS #12)-Dateien (.pfx, .p12) bereitgestellt werden und werden in der CoDaBix-Settings-Datei abgelegt.
Local HTTP Port Gibt den Port an, den der eingebettete Webserver zum Lauschen auf lokale Verbindungen verwendet. Standardmäßig benutzt CoDaBix den Port 8181.

Hinweis: Wenn Sie HTTP.sys als Web Server Mode verwenden und Ports ≤ 1024 (z. B. Port 80) verwenden möchten oder die CoDaBix Webkonfiguration oder das REST/JSON Interface auf anderen Geräten im Netzwerk aufrufen möchten, müssen Sie CoDaBix als Dienst installieren (siehe unten). Für Letzteres müssen Sie außerdem die „Service HTTP(S) Bindings“-Optionen öffnen und dort die Option „Use the Local Port as remote HTTP Binding“ aktivieren.
Anderenfalls sind nur Ports > 1024 möglich und auf CoDaBix kann über HTTP nur vom lokalen PC aus zugegriffen werden.
Service HTTP(S) Bindings Wenn CoDaBix als Dienst ausgeführt wird (oder Kestrel als Web Server Mode verwendet wird), können Sie diverse HTTP- und HTTPS-Bindings, bestehend aus Hostnamen, Port und SSL-Zertifikat (für HTTPS), für Remoteverbindungen festlegen. Dies ermöglicht Ihnen, eine Verbindung zu CoDaBix von fremden Geräten herzustellen, optional über eine authentifizierte und verschlüsselte TLS-Verbindung.

Hinweis: Um ein SSL-Zertifikat für den Webserver-Modus HTTP.sys verwenden zu können, muss dieses im Personal- oder im Web Hosting-Zertifikatsspeicher des Kontos Lokaler Computer in Windows gespeichert sein und Sie müssen einen privaten Schlüssel für das Zertifikat besitzen. Zwischenzertifikate (auch CA-Zertifikat genannt) müssen im Intermediate Certificate Authorities-Zertifikatsspeicher gespeichert sein.

Um Zertifikate unter Windows zu verwalten, können Sie MMC verwenden, indem Sie certlm.msc starten und dann den Ordner Eigene Zertifikate (bzw. Webhosting) für Ihr Zertifikat sowie Zwischenzertifizierungsstellen für Ihre Zwischenzertifikate öffnen; oder Sie können Powershell verwenden, wenn Sie zum Pfad Cert:\LocalMachine\My (oder Cert:\LocalMachine\WebHosting) für Ihr Zertifikat sowie Cert:\LocalMachine\CA für Ihre Zwischenzertifikate wechseln.
Serve Static Web Files Falls aktiviert, liefert der eingebettete Webserver statische Dateien aus, die in dem webfiles-Ordner des Projektverzeichnisses platziert werden. Dies ermöglicht Ihnen in Kombination mit dem neuen Script-HTTP-Handler-Feature (siehe unten), Webapps zu entwickeln, die durch CoDaBix ausgeliefert werden (z.B. zur Visualisierung).
Custom HTTP Redirect URL Wenn nicht angegeben, werden Request für den Root-Pfad (/) zur CoDaBix Webkonfiguration weitergeleitet. Alternativ können Sie eine eigene Weiterleitungs-URL angeben. Das ist nützlich, wenn Ihre Benutzer beim Aufruf der CoDaBix-Adresse im Browser direkt Ihre eigene Webapp zu sehen bekommen sollen, die durch den eingebetteten Webserver ausgeliefert wird.

MySQL/MariaDB/MSSQL Settings

(nur anwendbar wenn Back-end Database Mode auf „MySQL/MariaDB“ oder „Microsoft SQL Server“ gestellt ist)

Name Beschreibung
Hostname Gibt den Hostnamen des MySQL-/MariaDB-/MSSQL-Servers an. Wenn MSSQL verwendet wird und der Port leer ist, wird der Hostname als Data Source interpretiert (z.B. <ComputerName>\<InstanceName>). Andernfalls ist dies der Hostname für TCP-Verbindungen.
Port Gibt den TCP-Port des MySQL-/MariaDB-/MSSQL-Servers an. Dieser kann leer sein, wodurch der Standard-Port verwendet wird (für MySQL/MariaDB), oder um den Hostnamen als Data Source zu verwenden (für MSSQL).
Database Name Gibt den Namen der Datenbank an, welche CoDaBix auf dem MySQL-/MariaDB-/MSSQL-Server benutzen soll. Wenn die angegebene Datenbank nicht existiert, legt CoDaBix diese sowie alle dazugehörigen Tabellen automatisch an.
Login Name Gibt den Benutzernamen an, unter welchem CoDaBix die Datenbankverbindung herstellen soll.
Password Gibt das zugehörige Passwort des Benutzers an.

CoDaBix als Dienst installieren

Sie können CoDaBix als Dienst installieren. Dadurch wird CoDaBix automatisch und dauerhaft im Hintergrund (wie auf einem Server) ausgeführt, ohne dass explizit die CoDaBix-Anwendung gestartet werden muss. Außerdem können dann andere Geräte im Netzwerk auf die CoDaBix-Instanz über HTTP (z. B. auf die Webkonfiguration oder das REST / JSON Interface) zugreifen, wenn Sie in den „Service HTTP(S) Bindings“-Optionen die Option „Use the Local Port as remote HTTP Binding“ aktivieren.
Das Ausführen als Dienst ermöglicht auch die Verwendung von HTTP-Ports ≤ 1024, z.B. Port 80.

Nachdem Sie den CoDaBix Settings-Dialog über das Zahnrad-Icon in der Symbolleiste oben rechts () geöffnet haben, zeigt dieser unten den Abschnitt „Service Management“ an, über den Sie CoDaBix als Dienst installieren, starten, stoppen und deinstallieren können:

Sie können CoDaBix als Dienst installieren und starten, indem Sie auf den Button „Install & Start Service“ klicken. In diesem Fall wird ein Dialog der Benutzerkontensteuerung (UAC) angezeigt, da für das Installieren von Diensten Administratorrechte erforderlich sind.

Um den Dienst wieder zu deinstallieren, klicken Sie auf den „Uninstall Service“-Button.

Hinweis: Wenn Sie eine Einstellung wie das Projektverzeichnis oder den HTTP-Port ändern, während CoDaBix als Dienst läuft, muss der Dienst neugestartet (oder neu installiert) werden, um die neuen Einstellungen anzuwenden. Dies wird durch den folgenden Dialog angezeigt, über den Sie den Dienst neustarten/neu installieren lassen können:

Hinweis: Der Dienst ist so konfiguriert, dass er im Fehlerfall automatisch neustartet. Dadurch wird sichergestellt, dass CoDaBix in einen sauberen, definierten Zustand neustarten kann, nachdem ein schwerwiegender Fehler aufgetreten ist.

Backup erstellen

Beim Klick auf erscheint folgender Dialog:
Backup

Backup wiederherstellen

Beim Klick auf erscheint folgender Dialog:
Backup restore

Lizenzverwaltung

Maschinencode

Wenn Sie eine Lizenz für CoDaBix bestellen, ist es notwendig, den Maschinencode derjenigen Maschine bereitzustellen, auf der CoDaBix läuft.

Um den Maschinencode zu erhalten, klicken Sie in der CoDaBix-Anwendung auf das Schlüsselsymbol (CoDaBix - License dialog), um den Lizenzdialog zu öffnen. Klicken Sie anschließend auf den Button „Copy Machine Code“, um den lokalen Maschinencode in die Zwischenablage zu kopieren.

 CoDaBix Lizenzdialog

Systemanforderungen

Unterstützte Betriebssysteme

CoDaBix für Linux (x64) wird auf den folgenden Linux-Distributionen für die AMD64-Plattform unterstützt:

  • Debian 9 (Stretch) or higher
  • Fedora 29 or higher
  • Ubuntu 16.04 or higher
  • OpenSUSE Leap 15.0 or higher

CoDaBix für Raspberry Pi wird auf den folgenden Betriebssystemen für die ARM32/ARM64-Plattform unterstützt:

  • Raspbian 9 (Stretch) oder höher

Anforderungen für die Backend-Datenbank

Standardmäßig benutzt CoDaBix eine eingebettete Datenbank (SQLite), welche keine weiteren Anforderungen stellt.

Wenn Sie hingegen planen, MySQL, MariaDB oder Microsoft SQL Server als Backend-Datenbank zu nutzen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie MySQL 5.7 oder höher, MariaDB 10.3 oder höher, bzw. Microsoft SQL Server 2012 oder höher verwenden.

Hardwareanforderungen

CoDaBix für Raspberry Pi

  • Raspberry Pi 2 oder 3

Nicht unterstützte Features

Einige Features sind in CoDaBix für Linux und Raspberry Pi nicht verfügbar. Dies beinhaltet:

  • Windows-spezifische Plugins wie Melsec QJ Device Plugin, H1 Device Plugin, AKLAN Device Plugin
  • Zugriff auf OPC Classic (COM)-Server über das OPC UA Client Device Plugin
  • Impersonation für Dateien mit anderen Credentials (oder das Herstellen einer SMB-Netzwerkverbindung), z.B. für File-Nodes oder bei Benutzung des CSV Exchange Plugins
  • GUI-Fenster (Sie können die CoDaBix Webkonfiguration in einem Browser öffnen, aber administrative Aufgaben wie das Einstellen des Projektverzeichnisses, Erstellen eines Backups usw. müssen in der CoDaBix-Shell-Konsolenanwendung ausgeführt werden)
  • S7 Configurator (Sie können die CoDaBix.S7DevicePlugin.Settings.xml-Datei manuell editieren, oder diese zum Editieren auf einen Windows-PC mit installiertem CoDaBix für Windows kopieren)

Installieren von CoDaBix und erster Start

Installieren von CoDaBix für Linux bzw. Raspberry Pi

Um CoDaBix für Linux bzw. CoDaBix für Raspberry Pi zu installieren, laden Sie die .setup-Datei herunter und führen Sie folgendes Kommando aus, um die Datei ausführbar zu machen:
chmod +x codabix-<platform>-<release-date>-<release-version>.setup

Starten Sie im nächsten Schritt das Setup:

sudo ./codabix-<platform>-<release-date>-<release-version>.setup

Das Setup leitet Sie durch die Installation.
Alte Installationen von CoDaBix werden nicht gelöscht, um bei Bedarf ein Roll-Back durchführen zu können. Das Backup, das für einen solchen Roll-Back notwendig ist, kann während des Setups erstellt werden.

Erster Start

Um die konsolenbasierte CoDaBix Shell zu starten, führen Sie das folgende Kommando aus (der Parameter –remoteHttp legt fest, dass der CoDaBix-Webserver externe HTTP-Verbindungen erlauben soll):
codabix --remoteHttp
  • CoDaBix sollte nun starten und nach einem Projektverzeichnis fragen:


  • Geben den vollständigen Pfad ein, unter dem Sie das CoDaBix-Projektverzeichnis ablegen wollen (normalerweise ein Ordner in Ihrem Home-Verzeichnis) (siehe CoDaBix Einstellungen). Drücken Sie anschließend zweimal Enter, um die Einstellungen anzuwenden und CoDaBix neuzustarten.

  • CoDaBix bittet Sie nun darum, ein neues Admin-Passwort zu setzen; bitte geben Sie hier ein neues Passwort ein:


  • Anschließend können Sie http://localhost:8181/config/ in einem Browser auf Ihrer Maschine (wenn Ihre Linux-Distribution mit einer GUI installiert wurde) aufrufen, um die CoDaBix-Webkonfiguration zu öffnen, oder rufen Sie http://<IP-Addresse>:8181/config/ in einem Browser auf einer anderen Maschine auf, um die Web-Konfiguration übers Netzwerk zu öffnen.

Verwenden von CoDaBix als Service

CoDaBix als Service installieren

Um CoDaBix als Service zu installieren, starten Sie die CoDaBix Shell mit folgendem Kommando:
codabix
  • Wählen Sie im Kommandozeilen-Menü die Option 6, um das Service-Management aufzurufen:


  • Mit der Option 1 installieren und starten Sie im Service-Management CoDaBix als Service:


  • Nach erfolgreichem Start des Services wird der Status Service is running in der Kommandozeile angezeigt:


  • Sie können nun die CoDaBix Shell mit 9 beenden und der Service läuft im Hintergrund weiter.
  • Bei Neustart des Betriebssystems wird der Service zukünftig automatisch gestartet.

Status des CoDaBix Service

Um den aktuellen Status des CoDaBix Service (Running, Stopped) abzurufen, starten Sie die CoDaBix Shell:
codabix

Nach dem Start wird der aktuelle Status des Services angezeigt:

CoDaBix Service (neu)starten, stoppen und deinstallieren

Um den CoDaBix Service zu starten, stoppen oder deinstallieren, öffnen Sie die CoDaBix Shell:
codabix
  • Hier rufen Sie mit 6 das Service-Management auf
  • Wählen Sie nun die gewünschte Funktion:


Lizenzverwaltung

Maschinencode

Wenn Sie eine Lizenz für CoDaBix bestellen, ist es notwendig, den Maschinencode derjenigen Maschine bereitzustellen, auf der CoDaBix läuft.

Um den Maschinencode zu erhalten, führen Sie das folgende Kommando auf der Kommandozeile (bash) aus:

codabix --machinecode

Dies gibt den lokalen Maschinencode auf dem Terminal aus, z.B.:

$ codabix --machinecode
U7f3lqK5bG04fIVUNX5yhWgNlG6PnSKbvHuY6Ml610gAAgAA9+w5OG0p0AFgKyfQPVjBO9rId87pLs29nC+CHQ==


Alternativ können Sie den Maschinencode in der CoDaBix-Shell-Anwendung anzeigen, indem Sie license im Hauptmenü eingeben, um die Lizenzverwaltung zu öffnen. Dort wird der lokale Maschinencode oben angezeigt:


1) , 2)
Einige Features sind erst unter Windows 8 bzw. Windows Server 2012 oder höher verfügbar. Dies beinhaltet die Verwendung von HTTP.sys als Web Server Mode, womit der gleiche Port mit anderen IIS-Websites genutzt sowie HTTPS-Bindings für einzelne Hostnamen verwendet werden können.
3)
Falls die Installation von .NET 4.7.2 unter Windows 7 SP1 oder Windows Server 2008 R2 SP1 mit dem Fehler „Eine Zertifikatkette zu einer vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstelle konnte nicht aufgebaut werden.“ fehlschlägt, verbinden Sie Ihre Maschine bitte mit dem Internet und stellen Sie sicher, dass alle Windows Updates installiert sind. Bitte stellen Sie außerdem sicher, dass die Gruppenrichtlinie „Automatisches Update von Stammzertifikaten deaktivieren“ nicht aktiviert wurde.

Falls die Installation von .NET unter Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 mit dem Fehler „.NET Framework 4.x wird auf diesem Betriebssystem nicht unterstützt.“ fehlschlägt, müssen Sie zuerst Service Pack 1 installieren.

Benutzer von Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 müssen möglicherweise erst KB2919442 (x86 oder x64) und KB2919355 (x86 oder x64) (in dieser Reihenfolge) installieren, bevor sie eine neue .NET-Version installieren können.